Geistliche Impulse

Hier finden Sie Andachten und Predigten zum Nachlesen oder Zuhören. Sie hören sich lieber eine Andacht an? Dann nutzen sie gern unsere TELEFONANDACHT.

Diese Frage taucht bei uns immer mal wieder auf, wenn es in der Familie eine neue Anschaffung oder ein Geschenk gibt. Da präsentiert das Enkelkind dem Opa das neue Fahrrad und übt gleich das Vorderrad in die Höhe zu bringen. Der Opa quittiert das mit: „Wie lang werds dä hal’n?“ Da hat der Vater ein neues Handy, weil das vorherige bei einem Sturz in die Toilette den Geist aufgegeben hat. Die Frau sagt leicht spöttisch: „Wie lang werds dä hal’n?“ Bei Verwendung des neuen Festtagsservice, als das Besteck versehentlich, aber doch unsanft auf den Tellerrand fällt, da kann sich die Mutter es nicht verkneifen: „Wie lang werds dä hal’n?“. Hinter dieser Frage steckt immer auch ein unausgesprochener Aufruf mit der neuen Anschaffung pfleglich und behutsam umzugehen. Vieles, was in Gebrauch ist, nutzt sich ab und verliert durch die Nutzung an Wert. Manche wertvollen Sachen kann man deswegen auch nur durch das Glas einer Vitrine betrachten.

Es ist Advent und wir warten auf Weihnachten. Was er-warten wir?
Es ist so viele Unruhe, Rastlosigkeit & Unfrieden in der Welt und wir er-warten den Friedensbringer.
Er-warten wir ihn für uns, für Israel und für die ganze Welt?
Es geht uns ein bisschen so wie Simeon in Jerusalem vor etwa 2023 Jahren. Er war fromm und vertraute ganz auf Gott. Und er erwartete, dass Gott seinem Volk Israel Trost schickt. (Lk 2,25). Beim Propheten Jesaja hatte Simeon davon gelesen: Vom Friedefürst, vom Gottesknecht, vom neuen Himmel und der neuen Erde und eben davon, dass Gott schließlich trösten wird, wie einen seine Mutter tröstet.

Einmal nach Rom, oder ans Nordkap, oder die Freiheitsstatue von New York sehen…

Vielleicht gibt es auch für Sie solche Ziele, die schon lange in Ihrem Herzen schlummern und von denen Sie hoffen, sie einmal zu erreichen.

Kürzlich ging für mich so ein langgehegter Kindheitstraum in Erfüllung. Einmal den Berg Ararat sehn, den Ort, wo nach der Überlieferung der Bibel, die Arche Noah nach der Sintflut landete. Den Ort sehen von wo Noah mit seiner Familie und allen Tieren, die überlebt hatten, loszog, um die die Welt wieder neu zu bevölkern. Es war ein erhebender Moment, als ich den 5137m hohen schneebedeckten Berg Ararat aus der weiten Ebene aufragen sah – Plötzlich stand er vor mir, noch weit weg und doch zum Greifen nah – dort also muss es gewesen sein.

Liebe Leser,

kennen Sie auch die herausfordernde Situation, dass Sie jemandem begegnen, der Sie noch nicht kennt und der Sie fragt: Wer bist du? Auf diese Frage kann man ganz verschieden antworten. Ich kann mich vorstellen mit meinem Namen (Ich heiße…), mit meinem Beruf (Ich bin… von Beruf), mit meinem Familienstand (Ich bin verheiratet, bin Vater von … Kindern und Sohn meiner Eltern …), mit meiner Herkunft (Ich wohne in… und bin ursprünglich Erzgebirger, …) usw.

Aber sagt das wirklich schon etwas darüber aus, wer ich bin? Ich vermute, dass sich diese Frage gar nicht mit einem Satz oder ein paar wenigen Stichpunkten beantworten lässt. Vermutlich braucht es auch für den, dem ich gerade neu begegnet bin, einige Zeit, um mich kennenzulernen und mehr darüber zu erfahren, wer und wie ich bin.

Und doch glaube ich, dass es sich lohnt, sich darüber mal ein paar Gedanken zu machen: Wer bin ich? Was macht mich aus?

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